Rückenschmerzen – was hilft ?

Rückenschmerzen – und der Arzt findet nichts. Gehören Sie auch zu den Menschen, die häufig unter  Schmerzen im Rücken, im Nacken- und Schulterbereich, in den Hüften, in den Knien oder in den Füßen leiden? Haben Sie dann bemerkt, dass diese Schmerzen manchmal einfach kommen und dann auch wieder weg gehen und denken Sie nicht sofort, dass  diese Schmerzen etwas Schlimmes bedeuten könnten?

Genau das dachte ich auch. Ich bekam eines schönen Tages Schmerzen in der  Hüfte und dachte, die werden ja sicher wieder weg gehen. Aber diesmal war es nicht so. Die Hüftschmerzen beim Laufen und beim Liegen potenzierten sich von Tag zu Tag immer mehr. Die Diagnose des Arztes war natürlich, wie konnte es anders sein in meinem Alter, Hüftarthrose mit wenig Aussicht auf Heilung. Er sagte, wie alle Ärzte behaupten, die Abnutzung des Knorpels ist nicht mehr rückgängig zu machen. Ich dachte mir, das geht ja gar nicht. Du kannst doch nicht mit Anfang 50 schon ein künstliches  Hüftgelenk bekommen und fing dann an zu  recherchieren, was man alternativ machen könnte. Ich ging  zu einem Chiropraktiker, bei dem ich sehr viel Geld gelassen habe. Ich wurde von diesem Chiropraktiker auch nochmals zum Röntgen geschickt. Dieser Arzt sagte dann, das ist doch keine Arthrose, das ist eine ganz normale Abnutzung der Knorpel. Die Behandlungen beim Chiropraktiker waren zum Anfang hilfreich, aber leider nur von kurzer Dauer.

Ich hatte es schon aufgegeben irgendetwas zu finden, was mir helfen könnte, als ich beim Lesen  eines Buches

einen Hinweis auf einen amerikanischen Orthopäden und dessen Diagnose bei Rückenschmerzen und Schmerzen am Halteapparat finden konnte. Ich kaufte mir natürlich sofort dieses kleine Buch und las es  am Abend sofort durch.  Fast alles, was ich dort las, traf auf mich zu. Ich habe mir auch, wie viele andere bestimmt auch,  etliche Matratzen und Kopfkissen gekauft, weil ich dachte, daran könnte es vieleicht liegen. Nachdem ich die dann hatte, ging es kurze Zeit und dann waren  die Schmerzen wieder da.  

Ein Satz in dem Buch  war für mich ganz besonders beeindruckend. Er lautete: Wenn der Arzt bei Ihnen keine richtige Diagnose stellen konnte oder besser gesagt nichts findet, gehen Sie nicht mehr zum Arzt und  lesen Sie dieses Buch weiter.

Schmerzen und Psyche

Ich möchte mal kurz  mit meinen Worten wieder geben, welche Theorie dieser Arzt vertritt. Er sagt, dass die Menschen  bereits mit Eintritt in das Schulleben ständig von Problemen und Ängsten begleitet werden. Sei es der schulische Alltag, Prüfungen, dann die schlechten Aussichten auf einen Job, Probleme finanzieller Art, Beziehungsprobleme oder Familenprobleme,  ständiger Druck bei der Arbeit usw..

Unser Gehirn hat sich dafür folgendes Ablenkungsmanöver ausgedacht. Um uns davor zu schützen, nicht irgendwann mal aufgrund der vielen Probleme, Ängste  und Sorgen durchzudrehen, veranlaßt es, dass wir urplötzlich einen Schmerz an irgendeiner Stelle des Halteapparates bekommen. Oftmals ist es die Wirbelsäule oder es ist eine Hüfte, das Knie oder der Fuß. Das Gehirn veranlaßt ein Signal, den Muskel an dieser Stelle mit weniger Sauerstoff zu versorgen, was zu einer geringeren Durchblutung des Muskels und zur  Verkrampfung führt und somit starke Schmerzen verursacht. Von diesem Moment an verschwenden wir keinen Gedanken mehr an unsere Probleme oder Sorgen, sondern können uns nur noch auf den Schmerz konzentrieren. Es ist also ein reines Ablenkungsmanöver. Wir haben gar kein ernsthaftes  Problem, sondern nur ein Durchblutungsproblem des Muskels an dieser Stelle. Er nennt diese Diagnose Muskelverspannungsyndrom  TMS (Tension MyositiSyndrome) und ist der Auffassung, dass es ausreicht zu wissen, dass dies in unserem Körper so abläuft und keine ernsthafte Erkrankung ist. Voraussetzung ist aber immer, dass keine strukturellen Ursachen für den Schmerz vom Arzt gefunden werden. Dieses Wissen beseitigt unsere Angst, die das ganze  erst richtig schlimm macht.  Es reichen dann einige Schmerztabletten aus, um den Schmerz zu unterdrücken und um sich besser bewegen zu können,  damit die Versorgung des Muskels mit Sauerstoff wieder forciert wird.

Als mir bewußt wurde, dass das alles bei mir auch so sein muß, weil alles was ich da so laß eben auch auf mich zutraf, dauerte es noch ca. 3 Wochen und meine Hüftschmerzen waren weg. Ich bekam dann immer mal wieder Schmerzen in der anderen Hüfte oder mal im Knie. Da ich aber nun wußte,  woran das lag, gingen diese Schmerzen immer wieder weg. Hexenschuß oder Ischias z. B. ist auch in diese Rubrik einzuordnen oder Ellbogenschmerzen, die ich auch oft hatte. Nackenverspannungen und Verspannungen in der Schulter können ebenso darauf zurückgeführt werden.

Wir brauchen auch nicht versuchen, keine Gedanken und Sorgen mehr haben zu wollen. Das geht überhaupt gar nicht. Es reicht einfach aus zu wissen, dass es so in unserem Körper abläuft. Nun nehme ich aufgrund meiner Fingerarthrose noch jeden Tag Magnesium, welches  alle  Muskeln entspannt und damit noch zusätzlich für eine bessere Durchblutung  sorgt und gewährleistet, dass die Gelenkknorpel sich wieder regenerieren können. Übrigens, Magnesiummangel kann auch der Grund für Kalkablagerungen in den Gefäßen sein, weil für die Bildung der Eiweiße, die für den Transport von Kalzium in die Knochen zuständig sind unbedingt Magnesium vorhanden sein muß. Sind diese nicht ausreichend da, wird das Kalzium an den Gefäßwänden abgelagert und es entstehen die gefürchtete Kalkablagerungen und die  Knochen werden porös und spröde. Sie sehen, es kann auch ein Magnesiummangel der Grund für Osteoporose oder Ateriosklerose sein. Sie nehmen vielleicht ständig Kalzium ein und  können es gar nicht verwerten, weil Sie einen Magnesiummangel haben.  Zusätzlich achte ich bei meiner Ernährung darauf, dass ich  hauptsächlich zum Frühstück immer ein wenig Eiweiß und Vitamin C zu mir nehme, um meinen Körper für den Tag mit den Bausteinen zu versorgen, die er braucht, um die Körperzellen ständig wieder erneuern zu können.

Seitdem ich das alles weiß und auch so akzeptiere, habe ich nur noch selten Verspannungen  und Schmerzen. Vor einiger Zeit habe ich mal den bekannten Arzt Dr. Grönemeyer (Bruder von Herbert Grönemeyer) in einer Fernsehsendung gesehen. Er hat dort gesagt, dass viele Bandscheibenvorfälle oft gar keine ernsthaften Ursachen haben,sondern einfach nur Muskelprobleme sind und in vielen Fällen unnötig an der Bandscheibe operiert wird.

Ich bin heute sehr froh, dass ich dieses  Buch gefunden habe. Ich findes es einfach genial und habe es auch schon vielen Freunden und Bekannten  geschenkt.  Leider wird  dieses wunderbare Buch von einigen Vertretern der Ärzteschaft und sicher auch von einigen Physiotherapeuten in die Esoterikecke geschoben, weil die Behandlungsmethode wahrscheinlich zu einfach ist und  nicht sein kann, was nicht sein darf. Es gibt leider in Deutschland auch keine Ärzte, die danach therapieren. Jedenfalls  ist mir keiner bekannt.

Ich kann nur jedem empfehlen, das kleine Buch einfach mal zu lesen und selbst zu entscheiden, ob man das so akzeptieren kann oder nicht. Die Investition dafür ist nicht allzu hoch  und es könnte sich vielleicht lohnen. Wenn man jedoch zu den Menschen gehört, die vollkommen ablehnen, dass Schmerzen etwas mit unserem Gehirn zu tun haben könnten, braucht man dieses Buch nicht lesen.

SarnoJetzt möchten Sie  bestimmt wissen, wie denn dieses Buch heißt. Das Buch trägt den Namen „Befreit von Rückenschmerzen“, wurde von dem amerikanischen Orthophäden  John E. Sarno geschrieben und kostet nur 7,50 €.

Dr. John E. Sarno ist Professor für klinische Rehabilitationsmedizin an der New York University School of Medicine und behandelnder Arzt am Howard R. Rusk Institute für Rehabilitationsmedizin am New York University Medica Center.

Dieses Buch   können Sie   hier kaufen.

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